Testbericht eines Kunden
Der Quest LV scheint anfängertauglich dank
der hohen Kippstabilität, braucht aber eine feste Hand, die sagt wo er hin soll.
Seine wirklich grandiose Wendigkeit, die höher zu sein scheint als beim normalen Quest, wirkt sich da aus.
Ich vermute, da
er schmaler ist, kann man Ihn besser kanten und deshalb kriegt man den Arsch so gut rum. Kante bis über die Spritzdecke
und normal weitergepaddelt, dann vernimmt man nach drei Zügen schon ein hörbares Rauschen vom Heck und der Quest LV
dreht wie ein Traveller K1.
Ein Boot also, dass stramm über die Kante gefahren werden muss. Wer keine Lust hat sein Boot aktiv zu fahren, sollte ein
anderes wählen. Dem erfahrenen Kajakfahrer bietet er dafür neue Dimensionen. Ich bin am Wochenende im Boot aufgestanden,
rausgesprungen und übers Heck wieder reingekrabbelt, ohne Wasser ins Cockpit zu nehmen. An anderer Stelle bin ich stehend gesurft.
Er ist einfach zu rollen, und je griffiger die Wellen sind, umso besser kommt er in Fahrt.
Der Quest LV ist kein Boot zum rumtrödeln, bei kappligen Wellen von vorne muss man ordentlich durchziehen um Ihn auf Fahrt zu halten.
Im Surf sollte man dringend das Skeg einsetzen, sonst ist er unberechenbar. Mit Skeg läuft er allerdings wie eine Eins vor den Wellen.
Ich vermute die Kanten im Heck helfen da enorm, dass sie vorne fehlen ist bestimmt vorteilhaft für seine Laufeigenschaften.
Schlußendlich ist der Quest LV das ideale Boot für mich und ich habe mich gegenüber meinem Sirius in keiner Hinsicht
verschlechtert, in manchen Einsatzbereichen aber deutlich verbessert. Ein bißchen leichtläufiger bei Ententeich oder Welle
von vorne wäre noch schöner, dann wäre aber wohl der Witz weg und manche Stärke deutlich vermindert.
Wenn einem das Boot zu langsam ist, hilft ja schlussendlich sowieso nur eins: trainieren, trainieren, . .
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